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Begriffe aus der Welt der Katzen
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– A –

Abschlagen

Tatzenhiebe der Katzenmutter, die ihre Jungen mit sechs bis acht Wochen von den Zitzen vertreibt

Aggressivität

Streit- oder Angriffslust der Katzen. Es wurde schon des öfteren aggressive Katzen bekannt, die sogar Menschen attackierten. Hier liegt eindeutig ein Defekt vor.

Analkontrolle

Beschnuppern des Bereichs unter dem Schwanz zum Zwecke des Kennenlernens. Wird aber auch bei Tieren gemacht, die zusammen im Haushalt leben.

Appetenzverhalten

bestimmte Tätigkeiten, die zu einer Instinkthandlung führen

Autoaggression

Aggressionen, die nicht auf andere Sozialpartner, sondern an sich selber umgeleitet werden. Hierzu gehört das Schwanzbeißen und da Schlagen mit der Pfote gegen Kopf und Kinn.

AAM (Angeborener Auslösemechanismus)

AAM ist die Abkürzung aus der Fachsprache der Verhaltensforscher für Angeborener Auslösemechanismus. Dieser Begriff bedeutet:
Es passiert etwas in der Umwelt und man reagiert darauf.
Ein Reiz wird gesetzt und eine Reaktion erfolgt. Sowohl Tiere als auch Menschen haben einen AAM. Wenn man einem Säugling mit der Hand vor die Augen fährt, schließt er sie. Das hat ihm niemand beigebracht. Die Hand, die auf ihn zufährt, bewegt ihn dazu, sicherheitshalber die Augen zuzumachen. Sie lößt also einen angeborenen Mechanismus aus.
Dazu ein Beispiel aus dem Katzenleben. Es passiert in unseren Breiten zwar kaum, daß eine Katze auf einen Bären trifft, geschähe dies aber, so würde sie auf und davon laufen. Denn vor größeren Tieren flüchtet die Katze. Wenn sie aber ein Nest voller Kinder hat, läuft sie nicht davon. Im Amerikanischen Yellowstone-Park, einem Naturpark, hat man beobachtet, wie ein Bär auf eine Katzenmutter zukam. Diese griff den Bären an und trieb ihn davon. Er konnte sich nur mit Mühe und Not auf einen Baum retten, weit entfernt vom Nest der Katze. Dieser Bär hatte bei der Katzenmutter folgenden AAM hervorgerufen: Seine Kinder muß man verteidigen. Niemand hatte der Katze dies gelernt. Der Trieb, die Kinder zu schützen ist der Katze angeboren. Und ein Angriff ist für sie ein » “Schlüsselreiz” der bei Ihr den Mechanismus –“Gegenangriff, Vertreiben des Gegners”- auslöst.
Man weiß nicht, an welcher Stelle dieser Auslösemechanismus im Nervensystem sitzt, aber vorhanden ist er jedenfalls bei Mensch und Tier.
Im Gegensatz zum AAM gibt es auch Auslösemechanismen, die nicht angeboren sind. In diesem Fall werden sie einfach Auslösemechanismus (AM) genannt. Je nach Stärke der Reize, die auf das Tier einwirken, wird der AM stärker oder schwächer. Wenn sich ein Tier an bestimmt Reize gewöhnt hat, reagiert es darauf weniger empfindlich oder gar nicht mehr.

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– B –

Begrüßung

von Katze zu Katze erfolgt sie über die Nase. Begrüßt die Katze ihren Menschen, streicht sie ihm um die Beine, stupst ihn an und gibt ihm ausgiebig Köpfchen.

Bruderschaft der Kater

Zusammenschluss von Katern, die gemeinsam ein Gebiet kontrollieren

Brunst

jene Zeit, in der die Kätzin sexuelles Interesse am Kater zeigt

Baderegeln

Normalerweise brauchen Hauskatzen nicht gebadet zu werden. Sie besorgen ihre “Katzenwäsche” selber, und diese ist sehr gründlich. Ist tatsächlich ein Bad nötig – z.B. ein medizinisches, das der Tierarzt verordnet hat, sollte man folgendes beachten:

  • Alle Gegenstände, die herunterfallen und zerbrechen könnten, nicht nur aus dem Bad entfernen, sondern auch im Zimmer in Sicherheit bringen.
  • In der Badewanne gehören eine Gummi- oder Plastikmatte, an der sich die Katze festkrallen kann.
  • Die Wassertemperatur sollte nie unter 30 Grad liegen.
  • Es soll nur soviel Wasser in der Wanne sein, daß die Katze bequem darin stehen kann, ohne sich mehr als nötig bedrängt zu fühlen.
  • Augen und Ohren vor dem Wasser schützen. Hand darüber legen.
  • Beim Säuberungsbad sollte man keine Seife verwenden, sondern ein Spezialshampoo aus der Tierhandlung oder vom Tierarzt.
  • Katze nach dem Bad vorsichtig abtrocknen, evtl. föhnen.
  • Nicht schimpfen, wenn die Katze nachher wie eine Besessene durch die Gegend rast und schließlich in der unzugänglichsten Ecke Zuflucht sucht. Dort leckt sie sich, um die fremden Gerüche zu entfernen.

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– C –

(kein Eintrag)
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– D –

Dinictis

erstes katzenartiges Raubtier vor etwa 40 Mio. Jahren

Domestikation

nennt man den sich über viele Tiergenerationen hinziehenden Prozess, währenddessen aus einem Wildtier ein Haustier wird.

Demutsgebärden

Demutsgebärden im wahrsten Sinne des Wortes kommen bei Katzen nicht vor. Sie bitten nicht um Gnade. Am besten kann man dies durch einen Vergleich verstehen:
Wenn ein Hund einen anderen, angreifenden, überlegenen um Gnade bittet, legt er sich auf den Rücken und biete ihm damit die schwächsten Körperstellen, Bauch und Kehle, an. Das bedeutet etwa: “Ich bin dir völlig ausgeliefert. Wenn Du jetzt zubeißt, bin ich erledigt.” Ein normal reagierender Hundesieger läßt dann Gnade walten. Er beißt nicht zu.
Bei Katzen ist diese schwache Stelle der Nacken. Aber den bieten Sie nicht um Gnade bittend an. Wenn sich Katzen auf den Rücken legen, so ist dies keine Demutsgebärde. Vielmehr haben sie da die Möglichkeit, alle Krallen und Zähne dazu im Kampf einzusetzen.

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– E –

Erkennungskuss

nennt man das Beschnuppern der Nasen, mit dem sich zwei befreundete Katzen begrüßen. Mit ihrem Menschen machen sie es auch, wenn sie sich in der Höhe der Nase befindet.

Erleichterungsspiel

Abreaktion überschüssiger Energie / “Tanz” der Katze nach dem erfolgreichen Kampf mit einem gefährlichen Beutetier

Eingewöhnen

Man hat ein Kätzchen zu sich genommen und ist glücklich – aber wie fühlt sich das Kätzchen?
Es ist nun plötzlich in der Fremde. Wahrscheinlich vermißt es die Geschwister, auch wenn es sich zuletzt mit ihnen sehr viel gebalgt hat. Es empfindet Angst, weil alles neu ist. Trotzdem will es die Umgebung untersuchen, dazu muß man ihm Zeit lassen. Nun kann es allerdings geschehen, das sich das Kätzchen ängstlich in die entfernteste Ecke unter der Couch oder Schrank flüchtet.
Es mit dem Besen hervorzufegen, hat keinen Sinn. So wird es nur noch ängstlicher. Am besten lässt man es für einige Zeit in Ruhe! Nach einiger Zeit erwacht dann in dem Kätzchen die Neugier und es beginnt, vorsichtig die neue Umgebung zu erkunden. Dabei darf es nicht gestört oder erschreckt werden, sonst zieht es sich gleich wieder zurück!

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– F –

Fauchen

Die Katze faucht aus Schreck, Angst und Wut, manchmal auch aus Verlegenheit oder Unsicherheit. Was immer der Anlass sein mag, einer fauchenden Katze sollte man nicht zu nahe treten.

Feliden

Familie der Katzen

Felis sylvestris forma domestica

Unsere Hauskatze, wurde spätestens 1600 v.Chr. domestiziert

Felis sylvestris lybica

Nordafrikanische Wildkatze. Von ihr stammen unsere Hauskatzen ab. Dies wurde historisch, anatomisch und durch die Zähmbarkeit bewiesen.

Fieber

Die normale Körpertemperatur der Katze beträgt 38.5 bis 39° Celsius. Fieber hat eine Katze also erst ab 39.3° Celsius. Es ist meist Anzeichen einer Infektionskrankheit.

Flehmen

das Hochziehen der Lefzen, um Gerüche besser aufzunehmen

Flugreise

Die meisten Chartergesellschaften lehnen die Mitnahme von Katzen ab, deshalb lassen auch Reiseveranstaltungsbüros kaum Buchungen für Katzen zu. Auf Linienflügen kann die Katze im gesicherten Transportkorb oder in Spezialbehälter mitfliegen.
Da viele Fluggesellschaften dazu übergegangen sind, nur noch ein Handgepäckstück pro Passagier zuzulassen, landet der Katzenkorb mit Inhalt im Frachtraum. Keine Sorge, da geschieht der Katze nichts!
Man sollte aber nicht vergessen, dass manche Fluggesellschaften nur ein Tier pro Flug mitnehmen.
Deshalb rechtzeitig den Flug mit Katze anmelden!

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– G –

Gurren

Hier handelt es sich fast immer um zartes Liebesgeflüster, das in Schmusestunden auch gegenüber dem menschlichen Partner angewendet wird.

Gebiss

Obwohl Katzen Raubtiere sind, kommen Sie mit weniger Zähnen aus als wir Menschen. Das Milchgebiß der Jungkatzen besteht aus 26 Zähnen (vierzehn im Oberkiefer und zwölf im Unterkiefer).
Eine erwachsene Katze hat 30 Zähne. Diese sind anders geformt als unsere, da sie auch andere Aufgaben erfüllen.
Im Ober- und Unterkiefer gibt es vorn je sechs Schneidezähne. Aber mit Ihnen beißt eine Katze nichts ab. Sie sind klein und nicht fürs Essen, sondern für die Fellpflege da. Mit ihnen beknappert sich die Katze. Und wenn Sie diese Schneidezähne verliert, muß sie nicht etwas verhungern, wohl aber leiden Fell und Haut darunter.
Dann kommen – links und rechts, oben und unten – je ein Eckzahn. Das ist ein kräftiger Fangzahn, ein scharfer Dolch! Diese Eckzähne werden beim Nackenbiß eingesetzt, also vom töten der Beute, aber sie können auch so vorsichtig benutzt werden, das sie der Katzenmutter zum Transport ihrer Jungen dienen (Tragstarre).
Danach gibt´s im Unterkiefer links und rechts eine Lücke. Wahrscheinlich hatten Katzen früher dort je einen Backenzahn, aber der wurde nicht mehr gebraucht und verschwand. Dafür spricht, daß der entsprechende Backenzahn (links und rechts) des Oberkiefers auch schon ziemlich verkümmert ist. Ob die Katzen des nächsten Jahrtausends ihn noch haben werden ist sehr fraglich.
Außerdem haben sie noch zwei Vorderbackenzähne links und rechts oben bzw. je einen Vorderbackenzahn links und rechts unten, die wie Reißzähne oder wie Fleischscheren arbeiten. Schließlich kommen auf jeder Seite im Ober- und Unterkiefer noch je ein Backenzahn.Diese Art des Gebisses weißt schon darauf hin, dass Katzen nicht kauen, sondern reißen und schlucken. Sie beißen Fleisch mit seitlich gestelltem Kopf ab, da die Reißzähne günstig am Mundwinkel sitzen. An dieser Stelle ist der Druck der Kaumuskeln am stärksten. Außerdem verschlucken Katzen auch größere Nahrungsstücke. Das tut Ihnen nichts. Ihre Magensäfte sind so scharf, dass sie die Nahrung gut verdauen können.

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– H –

Harnmarken

Das Setzen von Harnmarken ist ein Verhalten, das man häufig bei Katzen findet, denn es ist für die Katze ein Kommunikationsmittel.
Wegen des sehr unangenehmen Geruchs kann es für den Menschen relativ lästig werden. Die Katze möchte etwas mitteilen, und wenn man die Ursache dafür findet, löst sich dieses Problem fast von alleine.

Hybride

So heisst der Fachausdruck für Nachkommen von Zuchtkatzen verschiedener Rassen. Mischling oder Bastard sind die volkstümlichen Namen.

Hyperaktivität

tritt vor allem bei Jungkatzen auf. Sie ist in der Regel ein gutes Zeichen, wird jedoch von den Haltern nicht immer geduldet. Auch normale Hauskatzen können plötzlich durch die Wohnung rasen, was durchaus normal ist.

Hochheben einer Katze

Die Katzenmutter packt ihre Jungen mit dem Nackenbiß.
Wir sollten es jedoch nicht mit dem Nackengriff versuchen, egal ob die Katze, die hochgehoben werden soll jung oder alt ist.
Besser ist die folgende Technik:
Eine Hand greift unter die Brust, so dass die Vorderbeine der Katze freibleiben. Die andere Hand greift unter das Hinterteil und stützt es.

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– I –

Imponiergehabe

Dieser Begriff aus der Verhaltensforschung bezeichnet die Ausdrucksformen, mit der die Katze, vor allem aber der Kater versucht, seinem Gegner zu zeigen, wer der Überlegene ist. Dazu gehören Buckelmachen, Haarsträuben, angelegte Ohren, Seitwärtsstolzieren, um grösser zu wirken, oder Krallenschärfen.

Imponieren

Wie die meisten Lebewesen geben auch Katzen an. Sie wollen imponieren; größer, schöner und stärker erscheinen als sie sind. Selbstverständlich geschieht dies nicht nur aus reiner Angeberei, denn das Imponieren gehört dazu, wenn man sich selbst behaupten und seine Stellung halten will.

Es gibt eine ganze Reihe von Imponier-Verhalten.

So schäft sich eine Katze, die feindliche Artgenossin fast besiegt hat, die Krallen. Es ist dies “Imponier-Krallenschäfen”, so als wollte Sie sagen: “Moment, gleich packe ich zu! Muss erst noch die Krallen scharf machen!”

Wenn man das Gehabe vermenschlicht darstellt, müsste man sagen: Die Katze, die sich die Krallen schärft, hofft, dass die andere schnell wegrennt. Denn die Krallenschäfkatze weiß, dass sie die Gegnerin aus eigener Kraft nicht wegscheuchen kann.

Der Katzenbuckel ist ebenfalls Imponiergehabe.Wenn eine Katze einen Buckel macht, wirkt sie größer. Auch das Haarsträuben gehört zum Imponiergehabe.Mit gesträubtem Haar wirkt man größer, breiter und kräftiger.

Wenn Hauskater eine Löwenmähne hätten, wirkten sie viel imposanter als so, wie sie jetzt gebaut sind. Immerhin, sie haben längere Backenhaare als Kätzinen.
Und diese stellen sie auf, wenn sie imponieren wollen. Dadurch wirkt ihr Kopf mächtiger. Dabei ist er es gar nicht. In Wirklichkeit ist eine Katerstirn niedriger als bei einer Kätzin.

Warum eigentlich?

Man hat diesen Geschlechterunterschied untersucht und kam zu dem Schluss, dass im Stirnhirn sozusagen das “Sozialministerium” der Katze sitzt. Von hier aus werden alle Funktionen gesteuert die mit Betreuung, Pflege und Aufzucht zu tun haben. Und das sind Arbeiten die eine Kätzin stärker beschäftigen als einen Kater. Deshalb braucht sie mehr Platz für diese Aufgabenbewältigung im Gehirn als ein Kater.

Individualdistanz

jener Mindestabstand, bei dessen Unterschreiten eine Katze flieht

Instinkt

angeborener Trieb
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– J –

Jagdtrieb

Er ist bei Katzen immer vorhanden, ganz gleich, ob sie satt oder hungrig sind. Satte Katzen sind sogar die besseren Mäusefänger. Der Jagdtrieb ist nicht identisch mit dem Futtertrieb.
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– K –

Katzenkauf

Egal ob man sich ein Kätzchen für fünf Mark kauft oder eine kleine Edelkatze für gutes Geld beim Züchter, man sollte folgende Punkt beachten:

  1. Das Kätzchen, das zuerst an den Futternapf geht, das bereit ist zum spielen, wenn man ihm oder ihr eine Schnur oder einen Ball hinhält, ist das robusteste. Ihr sollte man den Vorzug geben vor scheuen trägen Tieren.
  2. Katzen mit tränenden Augen, verklebter Nase, schmutzigen riechenden Ohren und geschwollenem Bauch sind bestimmt nicht ganz gesund. Schlechtes, verfilztes Fell lässt nicht nur auf mangelnde Pflege schließen, sondern auch auf einen schlechten Gesundheitszustand. Diese Katzen bedürfen Ärztlicher Hilfe. Hier ist von einem Kauf abzuraten.
  3. Vom Verkäufer Impfpass für die Katze verlangen. Bei Edelkatzen gehört er zur Katze wie “Krallen und Zähne”! Nach den Zuchtrichtlinien des Deutschen Edelkatzen-Zuchtverbandes dürfen von den Züchtern nur folgende Tiere verkauft werden: Jungtiere, die vorschriftsmäßig gegen Katzenseuche (Panleukopenie) geimpft und mindestens elf Wochen alt sind. Desweiteren müssen sie entwurmt und frei von Ungeziefer sein. Dem Käufer muss zusammen mit der Edelkatze der Impfpass, Stammbaum und die Eintragungskarte des Verbandes überreicht werden.
  4. Selbst die schönste junge Edelkatze, die auf einer Ausstellung gekauft wurde, nicht gleich mit nach Hause nehmen, sondern erst nach zwei bis drei Wochen vom Züchter holen!
  5. Auch wenn man Impfschein, Gesundheitsattest, usw. beim Kauf mitgeliefert bekommen hat – möglichst bald zum Tierarzt gehen und die Katze vorstellen!

Kaspar-Hauser-Tier

Katze, die in völliger Isolation aufgezogen wurde

Kastration

Unfruchtbarmachen des Katers durch Entfernen der Hoden, bzw. der Kätzin durch Entfernen der Eierstöcke

Knurren und Grollen

Ausdruck von Unsicherheit, Angst oder verhaltener Wut. Bei dieser Lautäusserung ist immer Vorsicht geboten, denn das Tier ist unter Umständen angriffsbereit.

Köpfchengeben

Reiben des Kopfes an den Beinen des Menschen, an Gegenständen oder an Artgenossen. Dies wird als Beweis der Zuneigung gemacht.
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– L –

Lebenserwartung

Wohnungskatzen können 15, manchmal sogar 20 Jahre alt werden. Bei Katzen mit Auslauf ins Freie ist die Lebenserwartung, vor allem wegen der Gefahren durch den Verkehr, weit niedriger. Die älteste Katze soll 24 Jahre geworden sein.

Lautäußerungen

Mit ihrem Miau gaben sich die Katzen bei den alten Ägyptern selber ihren Namen. Die Menschen am Nil nannten sie “Das Tier Miau”. Aber Miau ist nicht die einzige Lautäußerung der Katzen.

Wir kennen die nächtlichen Liebesschreie der Kätzinnen, mit denen sie bekannt geben, daß sie sich nach Liebe sehnen. Die Kater antworten darauf mit anders klingenden Rufen, mit dem “Katzenkonzert”. All diese Lautäußerungen sind von Fall zu Fall verschieden. Wir können von einem “Konzert mit Variationen “sprechen. Doch auch außerhalb dieser Zeit sprechen Katzen mit vielen verschieden Lauten untereinander.

Wissenschaftler stellen fest: Wenn eine Katzenmutter ihren Jungen ein Beutetier nach Hause bringt, kündigt sie dies mit bestimmten Lauten an. Aber das ist nicht immer die gleichlautende freudige Mitteilung: “Kinder, ich habe etwas für euch!” Wenn sie eine Maus mitbringt, stoßt sie andere Laute aus als beim Heimbringen einer Ratte. Und offenbar lernen die Jungen die Bedeutung dieser Laute, denn beim “Rattenruf” verhalten sie sich vorsichtiger als beim “Mäuseruf”. Das Erstaunliche ist nun, daß die Katzenmutter auch dann den “Rattenruf” ausstößt, wenn sie nur einen Brocken Fleisch von einer erbeuteten, erlegten Ratte mitbringt. Und die Katzenkinder nähern sich dem völlig ungefährlichen Ratenfleischbrocken nur sehr vorsichtig. Mutter hat ja “Ratte” gerufen.

Diese Lautäußerungen geschehen schon in einer Zeit, da die Katzenmutter die Beute bereits getötet mitbringt. Hier spricht sie also mit der Stimme einer Lehrerin, die ihren Kindern offenbar beibringen will, wie Rattenfleisch und wie Mäusefleisch riecht. Und offenbar verknüpft sie damit gleich die Mahnung: “Ratten sind schwerer zu bewältigen als Mäuse!”

Auch Menschen gegenüber benutzen Katzen ihre Sprachen. Sie können kläglich Miau sagen, um auf sich aufmerksam zu machen. Sie mauzen, wenn sie etwas haben wollen. Sie bitten mit zärtlichen Schreien, Äußern unwillige, gequetschte Töne, wenn sie unlustig sind. Sie bringen klagende Laute hervor, wenn sie Schmerzen haben. Sie gurren, wenn sie zärtlich gestimmt sind. Sie fauchten bei Wut und Abneigung, aber auch bei Angst. Sie knurren, wenn ihnen etwas nicht passt. Sie schnurren – aber dies ist ein besonderes Kapitel (Schnurren). Bedeutsam in der Katzensprache sind stets Tonlage und Lautstärke.

Lernverhalten

Katzen, die sogar Kunststücke lernen, gibt es jede Menge. An sich müssten Katzen gute Schüler sein, denn man sagt, sie hätten ein großartiges Gedächtnis und begingen kaum zweimal denselben Fehler. Aber wollen sie überhaupt etwas lernen? Wenn sie gerade Lust dazu haben und wenn es ihnen Spaß macht, durchhaus. Und da tritt wiederrum ein großer Unterschied zwischen Katzen und Hunden zutage.

Man hat in Labors Tests mit Katzen und mit Hunden angestellt: Wer lernt schneller, wer ist klüger? Zunächst schien es so, als ob die Hunde die Katzen um Längen schlagen.Aber das war wohl doch ein Irrtum. Man stellte fest, dass Hunde gar nicht so sehr daran interessiert waren, ihre Tests schnell zu bewältigen. Nein, sie achteten vielmehr auf die Tester. Und wenn sie spürten, dass sie denen gefallen, dann waren sie ganz bei der Sache.

Sie bemerkten an der geringsten Bewegung der Tester: “Aha, so muß ich es machen, dann bin ich ein Lieblingshund”

Die Katzen dagegen legten kaum Wert darauf, den Testern zu gefallen. Und wenn die Tests sie nicht interessierten, machten sie auch nicht besonders gut mit.

Eines scheint allerdings festzustehen: Junge Katzen lernen von ihrer Mutter, daß Mäuse vergleichsweise harmlose Beutiere sind, und Ratten dagegen wesentlich gefährlichere.

Sonst würde die Katzenmutter eine mitgebrachte Maus nicht mit anderen Lauten ankündigen als ein mitgebrachtes Stück Rattenfleisch.

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– M –

Maske

Heisst die dunkle Gesichtszeichnung mancher Katzenrassen, zum Beispiel der Siamkatze. Sie hebt sich deutlich vom übrigen Fell ab.

Maunzen

So plaudert die Katze entspannt mit ihrem Menschen. Herumgemaunzt wird aber auch aus Langeweile oder Verdruss. Maunzen kann Nörgelei sein oder leise Zustimmung. Außerdem maunzt die Katze, um dem Menschen etwas abzubetteln – zum Beispiel einen Leckerbissen.

Miaciden

wieselähnliche Raubtierart vor etwa 50 Mio. Jahren, Urahn sämtlicher Raubtiere

Miauen

Die Katze ruft oder begrüsst ihren Partner oder erzählt ganze “Romane”, ein sehr helles “Miau” lässt auf Missstimmung schließen

Milchtritt

tretende Bewegung auf den Vorderpfoten. Bei Katzen, die zu früh von der Mutter getrennt wurden, bleibt der Milchtritt meist ein Leben lang erhalten. Dies äußert sich dadurch, das die Katze auf dem Schoß oder auf der Brust des Halters den Milchtritt vollzieht.

Mäuse

Das ist eine merkwürdige Sache mit den Mäusen. Sie können Beutetiere der Katzen sein, aber auch Spielkameraden und Adoptivkinder von Katzenmüttern. Das Kapitel Mäuse ist also nicht ganz einfach zu behandeln. Wir müssen uns schrittweise vorwärts tasten.

Erster Schritt:

Wissen Katzen, daß Mäuse für sie gut schmecken? Offenbar nicht von vornherein. Beweis: In einem amerikanischen Labor setzte man eine junge Katze zusammen mit einer jungen Maus in einen Käfig. Die Katze hatte noch keine Maus gesehen, die Maus noch keine Katze. Was geschah? Beide wurden dicke Freunde. Sie spielten zusammen, und es ging dabei ohne Kratzer ab.

Zweiter Schritt:

Kann eine junge Katze lernen, daß eine Maus ein Beutetier ist? In den friedlichen amerikanischen Katz-und-Maus-Käfig setzte man nun eine alte, erfahrene, mäusejagende Kätzin. Schluß war es mit den lustigen Spielen! Die alte Katze tötete die Maus. Daraufhin nahm man sie wieder aus den Käfig und gab der jungen Katze eine neue Maus. Was geschah? Beide spielten miteinander.

Allerdings spielte die junge Katze jetzt gröber und nicht mehr so vorsichtig. Und diesem groben Spiel war die Maus letztlich nicht gewachsen. Sie wurde während des Spiels getötet. Aber es wäre falsch zu behaupten, die junge Katze hätte von der alten gelernt, das man Mäuse töten muß. Sie hat ja mit der Maus noch gespielt. Die alte Katze hatte mit ihrer Mäusejagd die junge Katze in Aufregung versetzt, und nun wurde deren Spiel entsprechend hitziger und gröber.

Dritter schritt:

Ist das Katz-und-Maus-Spiel für eine Katze ungefährlich? Durchaus nicht. Mäuse können beißen, und sie tun es. Das Fell der Katze ist zwar ein großartiger Schutzpanzer, aber überallhin reicht es nicht. Die Nase z.B. ist nackt und schutzlos. Und ein Mäusebiss in die Nase tut der Katze weh. Beweis: Da gab es eine erfahrene Katze, die bei der Mäusejagd von einer Maus in Lippe und Nase gebissen wurde. Sie gab den Kampf auf. Diese Katze ließ das Mausen – jedenfalls für einige Zeit.

Vierter Schritt:

Mäuse haben also durchaus eine Chance, nicht von der Katze gefangen zu werden. Sie sind schnell und können der Katze entwischen. Nun haben sie allerdings eine Angewohnheit, die den jagenden Katzen zugute kommt: Mäuse sind laut. Sie piepsen sich gegenseitig dauernd zu, wo sie sind. Sie piepsen, wenn sie durch die Gänge ihrer Verstecke rennen, sie piepsen auf dem Feld und im Keller. Das hören die Katzen. Da Katzen geduldige Lauertiere sind, warten sie stundenlang vor dem Mauseloch, aus dem das Piepsen klingt – und im entscheidenden Augenblick greifen sie zu. Dann nämlich, wenn eine Maus so weit das Loch verlassen hat, daß sie sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen kann.

Fünfter Schritt:

Katzen, die Mäusebabys adoptieren oder eine Maus zum Spielkameraden haben, sind selten. Üblicherweise lernen junge Katzen, welche Tiere Beutetiere sein können. Sie lernen es von ihrer Mutter. Katzen sind Mäusevertilger Nr.1 und deshalb auch von großem volkswirtschaftlichem Nutzen. Mäuse und Ratten sind nicht nur Schädlinge, weil sie Getreidevorräte vernichten, sie sind auch Überträger von Krankheitserregern.

Medikamente geben

Was nutzt die beste Medizin, wenn man sie der kranken Katze nicht eingeben kann! Darum soll man immer vorher seinen Tierarzt fragen und sich von ihm zeigen lassen, wie man derKatze eine Medizin verabreicht.

Sehr bewährt hat sich folgender Trick für Tabletten: Man hüllt sie in einen Leckerbissen ein, auf den die Katze Scharf ist. Am besten nimmt man dazu Hackfleisch oder schneidet mit einem Messer eine Tasche ein einen mundgerechten Fleischbrocken. Wenn der Brocken nicht allzu groß ist, schluckt ihn die Katze voller Genuss. Spuckt sie die Tablette wieder aus, versucht man es noch einmal. Lässt sich die Katze aber nicht derart überlisten, so darf man nur solche Zwangsmittel anwenden, die der Tierarzt vorher dem Katzenbesitzer genau erklärt und gezeigt hat. Wichtig dabei ist, dass man energisch und dennoch behutsam und ruhig vorgeht. Ist der Patient aber so widerspenstig, dass für ihn oder seinen Besitzer Verletzungsgefahr besteht, muss der Tierarzt ihm die Medizin selber verabreichen.

Milch

Die erste Milch, die ein neu geborenes Kätzchen aus dem mütterlichen Gesäuse bezieht, nennt man Kolostralmilch (Erstmilch, Vollmilch). Sie ist gelblich, schleimig, besonders eiweißreich und enthält eine Menge Abwehrstoffe gegen Ansteckungskrankheiten. Die Katzenmutter produziert diese Kolostralmilch etwa zwei Tage lang. Der Schutz vor Ansteckungen währt dann etwa bis zur achten Lebenswoche der Kätzchen.

Jungen Katzen, die nicht mehr von der Mutter gesäugt werden, kann man noch eine Weile mit einer Spezialmilch für Katzen (in Zoohandlungen erhältlich) oder mit verdünnter Kondensmilch füttern. Auf keinen Fall rohe Kuhmilch.

Erwachsene Katzen brauchen keine Milch. Wer meint, seiner Katze schmeckte Milch nicht so gut, sollte ihr verdünnte Kondensmilch geben. Aber nicht im Wassernapf! Milch ist für Katzen kein Getränk gegen den Durst! Den Durst einer erwachsenen Katze stillt nur Wasser!

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– N –

Nackenbiss

Eine einzige Bissart und so viele Anwendungsmöglichkeiten!

Der Nackenbiss ist Kampfbiss, Tötungsbiss, Transportgriff und Paarungsbiss.

Immer packen bei diesem Biss die Eckzähne der Katze das andere Tier beim Genick und beim Hals, aber nicht an der Kehle.

Kater versuchen diesen Biss anzuwenden, wenn sie miteinander kämpfen. Alle Hauskatzen benutzen ihn, wenn sie ihre Beute töten. Mit dem gleichen Biss nehmen aber auch Katzenmütter ihre Jungen beim Nackenfell, wenn sie die Kleinen vorsichtig wegtransportiert. Das junge Kätzchen, das so hoch genommen wird, verfällt in Tragstarre. Es bewegt sich nicht mehr. So kann es bequem transportiert werden.

Das Erstaunliche ist, dass die Katzenmutter ihr Junges mit diesem Griff nicht tötet wohl aber das viel schwerere Wildkaninchen und die viel leichtere Beutemaus. Woher kommt das? Man hat beobachtet, dass die Katzenmutter bei ihren Jungen den Tragegriff erst nach mehrmaligen Versuchen ansetzt. Sie prüft, wo die günstigste Stelle zum Nackenbiss liegt, und wie stark sie den Biss dosieren darf, damit er nicht tödlich wirkt. Man spricht deshalb von einer Hemmschwelle, die den Tragegriff vom Todesbiss trennt. Beim Tötungsbiss wird diese Hemmschwelle überschritten.

Diese Hemmung muss bei Beutetieren auch erst überwunden werden. Die Katzenmutter führt ihren Jungen lebende Beutemäuse vor, die sich mit Tragegriff herumschleppt genauso wie sie ihre Jungen trägt. Danach lässt sie die Maus laufen, und dann kann die Jagd beginnen. Die Katzen bekommen diesen Nackenbiss auch nicht perfekt mitgeliefert, wenn sie auf der Welt kommen. Junge Kätzchen packen Mäuse, die sie jagen, an allen möglichen Stellen im Gell an, nicht nur am Genick. Und junge Katzenmütter wissen häufig zuerst nicht, wie sie ihre Katzenkinder transportieren müssen. Sie schleppen mitunter mit falschem Griff an der falschen Stelle mit sich. Je intensiver sie sich aber mit dem Transport der kleinen beschäftigen, und je mehr die Kätzchen in Jagdstimmung geraten, desto besser funktioniert der Nackenbiss. Als Tragegriff oder als ungehemmter Tötungsbiss.

Bei der Paarung beißt der Kater in den Nacken. Normalerweise ist dieser Biss zart und vorsichtig. Ursprünglich war dies wohl ein Ausdruck dafür, dass der Kater eine Kätzin “erbeutet” hat und nun festhalten will. Diese Funktion trifft bei unseren Hauskatzen (und auch bei den wilden Großkatzen) kaum noch zu. Der Kater beißt nicht richtig zu, er kämmt mehr das Fell der Katze. Und die Kätzin erstarrt dabei nicht.

Neurose

Störung des seelischen Gleichgewichts

Nickhaut

Wie Hunde haben auch Katzen eine Nickhaut, das ist eine Art drittes Augenlid. Die Nickhaut bedeckt das Auge vom Augeninnenwinkel her. Man sieht, wie sie sich vorschiebt, wenn Katzen müde werden. Man sieht sie besonders deutlich bei kranken Katzen. Sie ist ein besonderer Schutz des Auges. Wir Menschen haben keine Nickhaut.

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– O –

Orientierung

Immer wieder hat man bei wissenschaftlichen Versuchen festgestellt, wie schnell und direkt Katzen, die man ausgesetzt hatte, nach Hause zurückfinden. Wie kommt es zu diesem verblüffendem Heimfindervermögen?

Katzen haben einen ausgezeichneten Gehörsinn und einen ausgezeichneten Gesichtssinn. Sie haben sogar eine Art “zweites Paar Ohren”, d.h. sie können mit den Augen auch akustische Reize aufnehmen und ans Gehirn weiterleiten. Und dort gibt es wahrscheinlich eine Stelle, die heimatliche Geräusche speichert. Man spricht bei den Katzen von einem Hörbild.

Nun meint der deutsche Katzenforscher Professor Paul Leyhausen, wenn man eine Katze etwa 30 Kilometer von ihrer Heimat aussetzt, hört sie zuerst ein Geräusch, das ihr bekannt vorkommt. Es ist ein heimatliches Geräusch, etwa eine Fabriksirene. Sie hört es nicht mit ihren Lauschern, sondern mit dem “zweiten Paar Ohren” , den Augen. Daraufhin setzt sich in Bewegung und läuft in Richtung Fabrik. Rechts von der Fabrik ist eine vielbefahrene Straße. Die Katze hört die Verkehrsgeräusche. Ihr Hirn hat gespeichert, wo diese Straße, die Fabrik und ihr Haus liegt. Danach orientiert sie sich nun, sie läßt die Fabrik unbeachtet, hält sich parallel der Straße und kommt ihrer Heimat immer näher.

Bisher hat sie sich vor allem mit dem “zweiten Paar Ohren” orientiert. Das war eine Art Groborientierung. Nun gibt es immer mehr heimatliche Geräusche. Es ist Zeit für die Feinorientierung. Dafür setzt sie ihre Lauscher ein, ihre Ohren. Diese kann sie spielen lassen und einzeln in verschiedene Richtungen drehen. Sie kann also sehr gut orten. Dabei richtet sie sich nach der Stärke des Schalls und nach seinem Einfallswinkel. Bis die Ohren das Knarren der heimatlichen Haustür aufnehmen. Wenn dieses Geräusch im Katzenhirn angelangt ist, weiß die Katze, daß sie gleich zu Hause ist.

Diese Erklärungen sind Annahmen, die noch nicht hundertprozentig bewiesen sind. Aber es sind Annahmen, die überzeugend klingen.

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– P –

Pheromone

Pheromone sind natürliche Substanzen, über die Katzen mit ihrer Umgebung kommunizieren.

Plaudern

Beim Paarungsvorspiel flieht die Kätzin immer wieder ein paar Meter vor dem Kater. Es ist keine echte Flucht, man nennt sie Kokettierflucht. Nach gewisser Zeit folgt der Kater ihr immer langsamer, er legt immer Pausen ein. Er setzt sich, Stoßt gurrende und maunzende Töne aus. Diese Tätigkeit nennt man Plaudern.

Prägung

Bei elternlos und von ihren Geschwistern isoliert aufgewachsenen Jungtieren stellte man fest, daß sie sich als erwachsene Tiere nicht zu ihren tatsächlichen Artgenossen hingezogen fühlten.

Vielmehr betrachteten sie die Tiere oder Lebewesen, bei denen sie groß geworden waren, als ihre Artgenossen. Diesen Vorgang nennt man Prägung. Man beobachtete ihn sowohl bei Vögeln als auch bei Säugetieren.

Die Prägung ist nur in einer bestimmten, sehr kurzen, kindlichen Lebensphase möglich. Wissenschaftler nennen diese Zeit “Sensible Periode”. In dieser kurzen Zeit lernen kleine Katzen, daß sie Katzen sind. Sie lernen ihre Mutter kennen und werden auf sie geprägt.

Diese Gegebenheit wurde durch Experimente bewiesen. Man nahm einen neugeborenen Kater und eine neugeborene Kätzin und sperrte beide in verschiedene Käfige. Beide konnten weder sich noch andere Katzen sehen. Sie wurden von Menschen behütet und ernährt. Sie lernten nur Menschen kennen. Als sie Erwachsen waren, brachte man sie zusammen. Aber sie betrachteten sich nicht als Artgenossen. Sie drängten stets zu den Menschen, denn auf diese waren sie geprägt.

Präsentieren

Mit hochgestrecktem Schwanz präsentiert die rollige Kätzin dem Kater ihr Hinterteil. Aber dieses Präsentieren spielt nicht nur zur Zeit der Rolligkeit eine Rolle.

Es ist auch das Zeichen freundlicher Begrüßung. Jungkatzen begrüßen erwachsene Katzen mit lockere hochgestrecktem Schwanz. Die Jungkatze streicht um die Erwachsene und schmiegt dieser ihren Schwanz an. Wahrscheinlich ist in diesem Fall das Präsentieren eine Geste der Unterlegenheit. Bei zwei erwachsenen Katzen wäre die Behauptung, wer zuerst präsentiert, fühlt sich unterlegen, falsch.

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– Q –

(kein Eintrag)
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– R –

Rangordnung, absolute

jedes Mitglied einer festen Gemeinschaft nimmt auf Dauer eine bestimmte (niedrige bis hohe) Stellung ein

Rangordnung, relative

die jeweilige Stellung wird nur vorübergehend eingenommen

Ranz

Bezeichnung für die Brunstzeit. Bei Wildkatzen ist sie jahreszeitlich bestimmt (Februar, März). Bei unseren Hauskatzen ist sie unabhängig von den Jahreszeiten.

Trotzdem ist nicht jeder Kater unbedingt ständig auf der Suche nach einer Kätzin. Auch er macht Perioden großer und weniger großer Liebesbereitschaft durch.

Eine rollige Kätzin (Rolligkeit) wird ihn allerdings meistens verführen können. Erst wenn die Kätzin ihr Interesse für den Kater zeigt, dann wird er auch aktiv und bemüht sich um das Weibchen.

Rolligkeit

siehe Brunst

Rudel

fester Zusammenschluss von Tieren derselben Art zu einer dauerhaften Gemeinschaft

Ratten

Ratten können gefährliche Feinde für Katzen sein. Nicht ohne Grund kündigt eine Katzenmutter ihren Jungen durch besondere Lautäußerung an, wenn sie ein Stück Ratte bringt. Es ist auch beobachtet worden, dass die Katzenmutter Ratten selber fängt und tötet, dies also nicht ihren Jungen überlässt. Deshalb sagt man: “Rattenschärfe einer Katze wird nicht auf ihre Nachkommen übertragen.”

Sind Ratten Todfeinde der Katzen? In Amerika stellte man darüber Versuche an. Einer davon lief wie folgt ab: Achtzehn junge Katzen wuchsen völlig isoliert auf. Man gab ihnen Ratten als Spielkameraden dazu.

Nur drei von ihnen wurden zu Rattentötern, aber auch sie ließen ihre Mitbewohner im Käfig in Ruhe, sie töteten nur fremde Ratten. Für die Gegenprobe ließ man 21 Kätzchen in einer Gegend aufwachsen, in der das Rattentöten üblich war. Sie wurden zu Rattentötern.

Daraufhin veranstaltete man noch ein Experiment. Einige Kätzchen wurden vegetarisch aufgezogen, bekamen also nur Pflanzenkost.

Aber sie sahen mit an, wie andere Katzen Ratten töteten. Daraufhin töteten auch sie die Ratten. Aber sie fraßen ihre tote Beute nicht, wie dies die anderen, fleischfressenden Katzen taten.

Rangordnung

Üblicherweise spielt die Rangordnung bei einer Hauskatze überhaupt keine Rolle. In ihrem Privatrevier ist sie die Herrscherin, egal, ob sie groß und stark oder klein und schwach ist. Keine andere Katze versucht, ihr die Herrschaft abzujagen. Das ist auch nicht nötig. Jede hat ihr eigenes Revier, und die Wege durch den Garten der anderen dürfen alle Nachbarn benutzen. Anders ist es, wenn viele Katzen gezwungen werden, auf engstem Raum zusammen zu leben. dann ist jede darauf zu bedacht, sich die andere vom Leibe zu halten. Die Folge davon ist, dass alle gereizt sind. Es herrscht Fauchen und Pfotenschlagen. Wer am kräftigsten ist, gewinnt den besten Platz und das beste Futter. Damit ist die Rangordnung schon hergestellt.

Es kann dann leicht passieren, dass sich die ranghöchste Katze zu einem Tyrannen entwickelt und andere Zuparias, rechtlosen, ausgestoßenen Katzen werden.

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– S –

Säugetiere

warmblütige Wirbeltiere, die lebende Junge gebären und sie säugen

Schlüsselreiz

Auslöser für eine Instinkthandlung

Schreien, kreischendes

Die Katze ist in großer Bedrängnis oder leidet Schmerzen.

Sozial

gesellschaftlich, gemeinschaftsverbunden

Spucken

Die Katze droht oder warnt. Das sieht zwar böse aus, doch meist ist nichts dahinter. Wenn es drauf ankommt, macht das Tier einen Rückzieher.

Stauungsspiel

Spiel der Katze mit einer erbeuteten Maus, um angestaute Energien abzureagieren

Sterilisation

Unfruchtbarmachen des Katers durch Unterbrechen der Samenstränge bzw. der Kätzin durch Unterbrechen der Eileiter

Stubenreinheit

die Katze versäubert sich nur in einem Kistchen mit Streu bzw. außer Haus

Spaziergang

So nennt man die Zeit zwischen Ablegen der Beute und dem Verzehren des Beutetieres. Es geht so vonstatten:

Die Katze hat eine Maus gefangen, schleppt sie per Nackengriff ein Stück weiter und legt sie ab. Sie frißt die Maus nicht gleich, sondern unternimmt einen “Spaziergang”, d.h., sie untersucht den Raum, in dem sie sich befindet. Das tut sie auch, wenn sie ihn genau kennt. Der Spaziergang ist wichtig, dabei reagiert die Katze den Rest der Erregung ab, die sie beim Beutefang hatte.

Mitunter kann es vorkommen, dass der Nackenbiss bei der Beute nur Tragstarre ausgelöst hat. Das Beutetier lebt noch, obwohl es von der Katze als tot abgelegt wird. Dann kann es während des Katzenspaziergangs entwischen. Meistens allerdings bemerkt die Katze es und fängt das Tier wieder ein.

Schurren

Mit diesem angenehmen, beruhigenden, gemütlichen Geräusch drückt die Katze normalerweise Wohlbehagen und Freude aus. Der Minitiger schnurrt sich im warmen Bett selbst etwas vor, schnurrt, wenn er gestreichelt wird, zur Begrüßung, beim Schmusen, in Vorfreude auf ein leckeres Mahl, usw.

Unsere Hauskatzen können mehr als Löwen!

Sie können ohne Pausen schnurren. Löwen bringen das nicht fertig. Auch sie können schnurren, aber nur beim Ausatmen. Dafür können Löwen brüllen. Das schaffen nun unsere Hauskatzen wiederum nicht. Es liegt nicht daran, dass sie nicht gut bei Stimme sind. Es liegt vielmehr daran, dass der Zungenbeinapparat – ein hufeisenförmiges Gebilde zwischen Unterkiefer und Kehlkopf- bei den Kleinkatzen völlig verknöchert ist, während er beim Löwen stellenweise Knorpel aufweist. Mit einem verknöchernen Zungenbeinbogen kann man nicht nur beim Ausatmen, sondern auch beim Einatmen schnurren.

Aber warum schnurren Hauskatzen?

Darüber streiten sich die Gelehrten seit langem. Ein Wiener Professor meinte: “Der Schnurrlaut der Katze hat mit Kommunikation (Nachrichtenübermittlung) nichts zutun. Es ist eine Lebensäußerung ohne Absichten, ein Geräusch wie das Schnarchen”.

Das löst natürlich Proteste aus von Katzenfreunden: “Meine Katze schnurrt nur, wenn sie sich wohl fühlt”.

Ihnen sprechen die Sätze des Münchner Tierarztes Dr. Ludwig Wolf Friedl aus dem Herzen: “Schnurren wird beim Ein – und Ausatmen durch Vibrationen hervorgebracht und bedeutet Wohlgefühl, Dankbarkeit, aber auch Schmeicheln um einen Leckerbissen, oder gestreichelt zu werden wollen “.

Es hat ja tatsächlich noch kein Mensch eine Katze schnurren hören, wenn sie sich nicht wohl fühlt und geborgen ist. Insofern ist es gleichgültig, ob sie uns damit eine Nachricht übermitteln will oder nur Behagen ausströmt.

Schlaf

In den ersten Lebenstagen kennen Kätzchen eigentlich nur zwei Beschäftigungen: Bei Mutter trinken und Schlafen. Manchmal schlafen sie sogar beim Trinken ein. In späteren Jahren sieht es mitunter so aus, als schlafe eine Katze den Tag über durch und würde nur für ein, zwei Stunden in der Nacht lebendig. Nun müssen aber Katzen einen sehr leichten Schlaf haben. Sonst würden sie ja nicht im Schlaf das Vorbeihuschen einer Maus hören. Anderseits wollen sie von uns nicht im Schlaf gestört werden.

Wie soll der Schlafplatz einer Katze aussehen?

Ein Korb eignet sich gut dafür. Er braucht nicht wie ein Palast ausgestattet zu sein. Wichtig ist vielmehr: Katzen lieben Rückendeckung, geschützte Ecken und Polster. Sie vertragen schlecht Zugluft. Ins Menschenbett gehören Katzen eigentlich nicht. Wir schlafen ja auch nicht in Katzenkörben, selbst wenn sie groß genug sind. Trotzdem stellte ein Wiener Tierarzt fest, dass 80 Prozent der von ihm behandelten Stubentiger im Bett ihres Halters schlafen dürfen.

Das lag zwar unter der Zahl der Zwergpudel (85 Prozent), aber weit über der Zahl der Dackel (55 Prozent). Zur Nachahmung nicht empfohlen! Obwohl dieser Tierarzt meinte: “Ergeben sich aus diesem engen Zusammenleben Krankheitsgefahren? Die Gefahr, von einer Stubenkatze etwa mit Toxoplasmose (hervorgerufen von einzelligen, winzigen Sporentierchen) angesteckt zu werden, besteht in gleicher Weise für jede Hausfrau, die z.B. rohes Schweinefleisch schneidet. Eine ganze Reihe von Krankheiten der Katze wie des Hundes kann uns Menschen überhaupt nicht anstecken. Überdies ist es bei einer auch nur halbwegs sauberen Haltung eines Stubentieres und seiner regelmäßigen fachmännischen Überwachung heute leicht, Heimtiere von Schmarotzern freizuhalten, und weitgehend auch von solchen Krankheitserreger, die uns Menschen einmal gefährlich werden könnten.

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– T –

Tiergerechte Haltung

Eine Haltung, welche die individuellen Bedürfnisse berücksichtigt

Treteln

abwechselnde Trittbewegung der Vorderpfoten gegen die Milchdrüsen

Trächtigkeit

Das ist die Tragzeit, die Schwangerschaft der Kätzin. Sie dauert bei unseren Hauskatzen 63 bis 70 Tage. Dann werden die Jungen geboren. Eine Woche früher KANN es losgehen, Fehlgeburt, und 1 Woche länger kommt vor, muss dann aber ein kleiner Wurf sein oder es sind Probleme, dass die Kinder nicht raus kommen können und meistens ist dann ein Kaiserschnitt angesagt. Ist aber nicht unbedingt notwendig, aber bei diesem Termin MÜSSEN die Kinder befreit werden.

Auch bei Katzen kommt – ähnlich wie beim Hunden – Scheinträchtigkeit vor. Dieser Zustand kann eintreten, wenn es während der Rolligkeit nicht zur Befruchtung der Eier gekommen ist, der Hormonhaushalt sich aber trotzdem auf Trächtigkeit einstellt. Die Kätzin bildet sich ein, trächtig zu sein. Wenn sie sehr darunter leidet und starken Milchfluss bekommt, kann der Tierarzt lindernd eingreifen.

Tierarzt

Keine Katze kommt am Tierarzt vorbei, denn sie muß auf jeden Fall geimpft werden.

Und manchmal wird sie leider auch krank. Keine Katze geht zum Tierarzt. Sie wird hingebracht. Am besten im Transportkorb. Selbst wenn sie nichts gegen den Korb hat, merkt sie, dass der Besitzer aufgeregt ist oder dass er es eilig hat. Das macht die Katze nervös. Bestes Mittel dagegen ist freundliches Zureden, mit ihr schmusen und sie dann entschlossen in Tragekorb oder Tragetasche setzen. Dann geht’s los.

Wie sieht es im Wartezimmer aus? Da zwitschert ein Vogel, da heult ein Hund, ein anderer zittert erbarmungswürdig. Aber das Erstaunliche ist, daß unter den Tieren meist Burgfrieden herrscht. Jedes Tier ist viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, der Hund schnüffelt nur ein mal, die Katze duckt sich. Aber in ihrem Korb fühlt sie sich sicher. Trotzdem ist es besser, sie zu streicheln und schmeichelnt mit ihr zu reden. Katzen verstehen zwar nicht jedes Wort, vermögen aber den Tonfall abzuschätzen, ob er aufregend oder beruhigend ist.

Eine ruhige oder beruhigte Katze ist selbstverständlich viel besser vom Tierarzt zu behandeln. Im Sprechzimmer springen scheue Katzen gern aus dem Korb und versuchen, sich möglichst schnell in Sicherheit zu bringen. Da ist es dann gut, wenn sie ein Katzengeschirr und eine Leine tragen. Es gibt aber auch nervenstarke Katzen, die den Tierarzt freudig begrüßen. Die meisten Katzen muß der Katzenhalter zusammen mit dem Tierarzt aus der Tasche holen. Der Tierarzt weiß den richtigen Griff dafür. Aber man kann ihm dabei helfen, wenn man beruhigend auf die Katze einspricht.

Merken wir uns eines. Von der Spritze, die der Tierarzt der Katze gibt, merkt sie gar nicht viel. Wenn sie trotzdem schreit, so nicht aus Schmerz, sondern aus Widerspruch und Wut, für eine Katze ist das Ganze ja Freiheitsberaubung.

Lässt man sie nach der Behandlung los, schießt sie davon. Meistens unter einen Schrank. Es ist auf jedem Fall besser, die Katze danach festzuhalten und in den Transportkorb zu setzen.

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– U –

Übersprunghandlung

Ein Begriff aus der Verhaltensforschung. Wenn eine Katze in einer Konfliktsituation nicht weiß, wie sie sich entscheiden soll, fängt sie plötzlich eine andere Tätigkeit an, zum Beispiel sich zu putzen.

Umkonditionierung

die Handlung der Katze wird mit bewusster Steuerung durch eine andere Handlung ersetzt

Ungeziefer

Rasch springt der Floh die Katze an. Das ist vielleicht übertrieben, aber Katzen können Flöhe bekommen. Diese Flöhe sind auch an Menschenblut interessiert, sie gehen also auf den Menschen über. Aber schon wegen der Plage, die sie der Katze bereiten, muss man etwas dagegen tun.

Woran man merkt überhaupt, dass eine Katze Flöhe hat ?

Erstens bei der Fellpflege, da bleibt ein Floh im Staubkamm hängen, zweitens daran, dass sich die Katze dauernd kratzt.

Zur Vernichtung gibt es Anti-Floh-Pulver und -Sprays speziell für Katzen. Wenn man diese Mittel nach Vorschriften anwendet, sterben die Flöhe ab. Zugleich mit der Katze muss aber auch ihr Korb und alles, was mit ihr in Berührung kommt, abgesprüht werden. Dies muss in regelmäßigen Zeitabständen geschehen, damit auch die Flohbrut vernichtet wird.

Läuse kommen bei Katzen selten vor, häufiger noch Haarlinge, die so ähnlich aussehen wie Läuse (gelblich 1,5 Millimeter lang) . Man beseitigt sie ebenso wie Flöhe mit Ungezieferspray oder Pulver. Beim Kauf muss man immer beachten, dass es sich um eine Katze handelt, die damit behandelt werden soll. Denn manche Flohpulver und Sprays führen bei Katzen zu schweren Vergiftungen.

Zecken kann eine Katze, die viel draußen ist, mit Gestrüpp und Hecken in Berührung kommt, auch leicht aufschnappen. Zecken bohren sich in die Haut und saugen Blut, im Verhältnis enorm viel, ihr Hinterleib schwillt dann vom genossenen Katzenblut so an, dass er groß wird wie eine Erbse. Zecken müssen beseitigt werden, und zwar mit Stumpf und Stiel. Das kann die Katze nicht. Man muss ihr helfen. Am besten tröpfelt man auf die Zecke etwas Alkohol und holt die so betäubte Zecke mit einer Pinzette heraus. Mann kann sie nicht herausreißen, sondern muss sie herausdrehen. Der Kopf muss unbedingt mit herauskommen , sonst entstehen Entzündungen in der Katzenhaut. Wenn man die Zecke nicht richtig erwischt, muss die Katze zum Tierarzt gebracht werden. Im übrigen sollte man sich von ihm das “Herausschrauben” der Zecke zeigen lassen, bevor man es selber versucht.

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– V –

Verhaltensstörung

Sie kann angeboren sein oder erworben werden. Katzen, die in frühester Jugend negative Erlebnisse hatten, neigen als Erwachsene oft zu Verhaltensstörungen, wenn sich in ihrer Umgebung etwas verändert. Sie reagieren manchmal auf Veränderungen, die dem Katzenbesitzer unwesentlich erscheinen, für die Katze aber unerträglich sind.
Die Verhaltensstörungen reichen von Unsauberkeit, Scheu, Futterverweigerung, über Berührungsangst und Aggressivität bis hin zu schwerer Krankheit.
In diesen Fällen gilt es herauszufinden, was die Katze aus ihrem Gleichgewicht gebracht hat. Je schneller desto besser.
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– W –

Warmblüter

Tiere, die ihre Körpertemperatur ständig weitgehend konstant halten (alle Wirbeltiere)

Wurf

alle Jungtiere einer Kätzin
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– X –

(kein Eintrag)
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– Y –

(kein Eintrag)
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– Z –

Zimmerpflanzen

Sie stellen für die Katzen oft eine Gefahr dar, da die meisten giftig sind. Da Katzen aber gerne an Gras knabbern, sollte es ihnen in einer Schale zur Verfügung stehen. Sie lassen in der Regel dann die für sie nicht bestimmten Pflanzen in Frieden.
Siehe Giftige Pflanzen

Zitzenkonstanz

Bevorzugung einer bestimmten Mutterzitze auf Dauer