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Ihre Katze in den ersten Tagen im neuen Heim

Haben Sie Geduld!

Wo bin ich? Mal schauen was es hier zu entdecken gibt!

Wo bin ich? Mal schauen was es hier zu entdecken gibt!

Nun ist es endlich soweit! Ihr Neuzugang kann es sich in Ihrer Wohnung gemütlich machen. Ohne Stress für Ihren Stubentiger geht ein Umzug leider nicht ab, auch wenn er von Ihnen noch so gut vorbereitet sein mag. Katzen sind zwar flexibel, aber auch Gewohnheitstiere. Ob nun neugieriges Katzenbaby oder zurückhaltende Samtpfote, sie müssen in den ersten Wochen eine gehörige Portion Geduld im Zusammenleben mitbringen. Lassen Sie Ihrem Miezekatze genug Zeit, alles in Ruhe zu erkunden. Stellen Sie den Transportkorb am besten an ein für die Katze ruhiges Plätzchen, wenn es geht in der Nähe des Katzenklos. Wasser-, Futter- und Ruhemöglichkeiten sollen ohne Mühe erreichbar sein. Öffnen Sie den Korb und warten Sie ein wenig. Meistens wird sich Ihr neuer Mitbewohner schon in Kürze heraus stehlen und das neue Zuhause recht bald ausspähen. Verzichten Sie erst einmal auf eine Einstandsfete mit Ihren Freunden, sondern geben Sie Ihrem neuen Familienmitglied die Gelegenheit, zunächst Sie und Ihre Familie ausgiebig kennenzulernen. Neu gewonnene Eindrücke sind für das Kätzchen vielfältig und aufregend genug. Ersteinmal muss Ihr Minitiger ja erst Ihr Vertrauen gewinnen.

Vertrauensbasis schaffen

Katzen spielenKleine Katzenkinder brauchen meistens nur sehr wenig Zeit, bis sie sich trauen, Kontakt aufzunehmen. Sie brauchen in der ersten Zeit große Zuwendung, denn sie vermissen ihre Geschwister und die Mama sehr. Geben Sie Ihr ein Spielzeug, das wird Ihren Minitiger von seiner Sehnsucht nach der Heimat ablenken. Ältere Miezen benötigen meistens sehr viel Zeit, die Sie Ihnen auch geben sollten. Warten Sie bis die erste Schmuse stunde eingefordert wird. Das kann in der Regel Wochen dauern. Gewähren Sie Ihrem Minitiger die Zeit, bis sie selber zu Ihnen kommt. Aber streicheln Sie sie nicht gegen ihren Willen.

Feste Grenzen setzen

Zwingen Sie Ihren neuen Bewohner zu nichts. Sie werden ihn nur verschrecken oder verärgern. Lassen Sie von selbst zu Ihnen kommen, um zu spielen, bereden Sie das auch mit Ihren Kindern. Zeigen Sie Ihrer Katze aber von Beginn an Grenzen auf. Was sie in den ersten Tagen nicht erlauben, sollten Sie in Zukunft auch nicht gestatten!

Tipp

So transportieren Sie Ihre Katze richtig!

Eine gute Transportbox für Ihre Katze ist sehr wichtig. Vor allem im Auto sollten Katzen gut geschützt werden. Sehr gut geeignet sind leicht zu reinigende und von oben zugängliche Transportboxen. Der Korb muss für eine gute Luftzufuhr ausgelegt sein. Er sollte gut verschlossen werden können und so dimensioniert sein, das Ihr Stubentiger genug Platz hat. Körbe aus Flechtmaterial sind eher weniger geeignet, da sich widerspenstige Katzen mit allen Vieren festhalten werden. Bei verstörten Tieren kann eine nur von vorne zu öffnende Transportbox ungefährliches Herausholen fast unmöglich machen. Das Nähern von oben dulden hingegen die meisten Katzen ohne Probleme. Geben Sie Ihrem Stubentiger ein Handtuch oder eine Decke mit in den Korb. Manche Mieze lässt in der Aufregung schon einmal Harn oder Kot. Zusätzlich können Sie Papiertücher oder Zellstoff hineinlegen.


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